Arbeiten

Bei uns in Vreden wird angepackt. „Von nichts, kommt nichts“ gilt dabei sowohl für lokale Unternehmerinnen und Unternehmer, Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler, wie auch für Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Auszubildende. Ich möchte daran arbeiten, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise kann ich keine Wunder versprechen, aber zusichern, dass ich Ihnen zur Seite stehe. Lokale Wirtschaftsförderung ist aus meiner Sicht Chefsache und gehört ins Bürgermeisterbüro. Mit der Unterstützung der Expertinnen und Experten in den Fachabteilungen des Rathauses müssen die Rahmenbedingungen bedarfsgerecht gestaltet werden. Mit den Ideen der Beteiligten vor Ort können wir eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung unserer Heimatstadt fortführen. Eine besondere Herausforderung stellt die Innenstadt dar. Citymanagement, Quartiersgespräche, Stadtmarketing, Ideenfabrik ... – viele bringen sich mit Herz und Verstand ein. Als Bürgermeister möchte ich mit neuen Ansätzen einen Beitrag zur Innenstadtentwicklung leisten. Eine Idee ist die Konzentration des Einzelhandels um die Haupteinkaufsstraßen. Damit kann weiterer, dringend benötigter Wohnraum um den Stadtkern ermöglicht werden. Es gehört jedoch zur Wahrheit dazu, dass wir mit unserem Kaufverhalten die Zukunft der Innenstadt in unseren Händen halten.

Unsere Lage am Rande Deutschlands, im Herzen Europas ist für unsere lokale Wirtschaft von großer Bedeutung. Dies zeigt sich besonders in den Planungen zum grenzüberschreitenden Dienstleistungszentrum. Die intensive Zusammenarbeit mit unseren niederländischen Nachbarn geht über wirtschaftliche Themen hinaus und ist für uns ein wichtiger Standortfaktor. Diese Beziehungen möchte ich weiter ausbauen.
Auch die Landwirtschaft spielt in Vreden eine große Rolle. Unsere Landwirte leisten einen Anteil zur Versorgung mit frischen Lebensmitteln – denn auch hier wächst ihr Brot. Für die Landwirtschaft müssen wir die Rahmenbedingungen setzten, sodass diese in Vreden erheblicher Bestandteil für unsere Wirtschaft bleiben kann. Dabei darf die Natur nicht ins Hintertreffen geraten: Unsere Felder, Wälder und Wiesen können wir nur gemeinsam nachhaltig bewirtschaften.

Unerwähnt bleiben kann auch hier leider nicht die Coronavirus-Pandemie. Diese hat Auswirkungen auf unser gesamtes Leben, besonders aber auf unsere Arbeitswelt. Gerade hier haben unsere Landes- und Bundesregierung, wie auch unsere Kreisverwaltung um Landrat Kai Zwicker und unsere Stadtverwaltung Handlungsfähigkeit bewiesen. Den eingeschlagenen Weg möchte ich weitergehen. Dabei will ich uns nichts vormachen: Es werden aller Voraussicht nach schwierige Jahre für Europa, Deutschland und auch für unser Westmünsterland.

Also bleibt nur eins: Packen wir es gemeinsam an!